Hellrotes Blut unterm Handtuch,
veränderte Stimmen im Raum
zerrissen mein Innres, wie die
Gedanken kreisten, lauscht' ich der Flut.
Brennender Schmerz an der Wand,
die Menschen im Raum plötzlich
leiser, als sie mich fragten,
wie ich mich fühl' in der Not.
Die Stille danach liess das Herz schneller
schlagen, kauernd auf einer Liege,
ich fror und träumte von Liebe auf
einer Parkbank mit dir.
Der Schatten neben mir wich, sprach
ein langes, freundliches Wort , als säh
er das Kind, verlassen am blutigen
Morgen, beweint von der Mutter .
Ich zog meine Strumpfhose an, die Stiefel
den Mantel in Rosa und gab noch die Hand
zum Gruß, nahm sie wieder, barg sie
in Handwärmertaschen und ging.
Angelika Demel