Dienstag, 24. November 2009

Lust auf Dich

Mein Herz
bewaffnet
dein Wort
eine Droge
Die Gedanken
verwunschen
Dein Streben
mein Leib.
Wir treffen uns
am Zuckerhut
Verzückt
von deiner Poesie
küsse ich dich
im samtweichen Sand.

Angelika Demel
siehe auch:

So zart,so wild

Deine Hände verschweißt
in meinem Gesicht.
So zart.
Geschnetzelter Wortsalat,
schmackhaft am Mund.
So wild.
Orangen im Haar
Süßt du meinen Leib,
turnst mit der Zunge
einen Handstand
am Bauchnabel,
bittest um Einlaß.

Angelika Demel
siehe auch:

Montag, 23. November 2009

Für dich

Ich schick dir
ein Blatt
vom Wolf im Herzen,
ein Lied
von den Schafen
und meine
blutrote Liebe.
Löffelweise
stille ich
deine Gier

Du bedankst dich
für das Blatt,
zertrittst
das Rosenbeet am Dom,
scheuchst
die kichernden Tauben,
schreibst kleine Botschaften
in mein Haar
singst das Lied
und gehst.

Angelika Demel
siehe auch:

Sonntag, 22. November 2009

Liebe

Der Nebel
meiner Lust,
die Abgründe
einer Eiszeit
schicken Regen.

Hinaufsteigen
zum Gebirg,
dahingleiten,
ins Tal
des Fremden.


Hagel
trocknet
die Gewitter
der letzten Tage
mit Schmerz.

Aus den Fluten
gerettet,
die Ebbe geküßt.
Zuckerbrot
geleckt.

Liebe.

Angelika Demel
siehe auch:

Freitag, 20. November 2009

Für Dirk

Bist wieder da
Ich juble vor Freude.
So zart bei dir,
weich dein Wort.
Besoffen meine Lust,
eisklar mein Geist.

Unmaskiert
trinken wir
Muttersaft
von der
guten Mutter
in unserm Film

Du und ICH,
nicht kaputtbar,
schlürfen Herbstmilch,
sind verzaubert
vom Neuschnee
unsrer Piste.

Angelika Demel
siehe auch:

Phillippe -Der Poet

Margrite rannte zur Tür, fast atemlos quittierte sie den Brief…jaja er war von Phillippe und sie öffnete den Brief und las diese Zeilen. Es waren Zeilen einer leidenschaftlichen Liebe. Noch nie hatte er ihr soviel Nettigkeiten gesagt….er schrieb für andere dauernd – nur ihr hatte noch nie was geschrieben .

Was las sie da….was oh was..……oh Phillippe ich liebe dich, fuhr es ihr durch den Kopf…aber sie verwarf den Gedanke alsbald, denn sie wollte ihn nicht so richtig lieben wie es eine Frau tut, da er sich dannn sicher bald eine andre sucht. Warum bist du so mein Liebster..murmelte sie an der Haustür.

Das Gedicht von Phillippe trug sie laut vor und ihre Patientin verstummte.

Margrite

Bin bald wieder da
Ich juble vor Freude.
So zart bei dir,
weich dein Wort.
Besoffen meine Lust,
eisklar mein Geist.

Unmaskiert
trinken wir
Muttersaft
von der
guten Mutter
in unserm Film

Du und ICH,
nicht kaputtbar,
schlürfen Herbstmilch,
sind verzaubert
vom Neuschnee
unsrer Piste.

„Wer ist es, dieser wundervolle Zauberer,der Sie verzaubert? Die Zaubermädchen sind rar gesät, aber die Zaubererlehrlinge treiben hier Unfug“ wütete
ihre Patientin und meinte „des is aber alles ganz schö verwirrend“…Margrite nickte.

Nein sie liebte den einen nicht und den andern auch nicht. Der andre an den sie in letzter Zeit dachte, ist analytisch tätig hat viele intelligente Bücher geschrieben für die Menschen , oder auch das Volk …. in einem halben Jahr oder einem Jahr werden sie neu aufgelegt. Derart Intelligenz ist mir gefährlich aber macht auch Hofffnung. By god macht er mir Hoffnung. Ja,ja.

Keine Angst vor den Worten der andern. „Ich lebe weiter und zähle Schäfchen, dachte sich Margrite und ich will ihn nie mehr sehen, wenngleich er ein guter Typ ist.

Die Stunde war zuende und Margrite verabschiedete sich.

Es dämmerte, die kleine Iphigenie will mich treffen .

Kaum auf dem Grundstück sah sie, dass das Licht brannte, Iphigenie wartete auf sie. So zart, so klein, so liebevoll.
Sie strich um Margrites Beine…“Ach du,meine Kleine, meine Liebe, meine Kätzin. Du gute ,gute Iphigenie…..“

Sie legten sich ins Bett ,umarmten sich und schnurrten beide den Takt der Kirchturmuhr.

Angelika Demel
siehe auch:

Donnerstag, 19. November 2009

Zur Nacht

Schokoladenmousse
zur Nacht.
Mit Kirschen
geschlürft,
geschmatzt.

Die kleine Hand
gegeben.
Sie pulst,
versudelt dich
im Takt

Am Grund
des Kirschensaftes
süßer Mocca
und Zimtsterne.
So fein.

Angelika Demel
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Dienstag, 17. November 2009

Sternensammlerin

Nebel geladen,
mit Elektronen tanzen,
davongaloppiern.

Den Halbton schneiden,
deine endlose Güte
neben Glockengeläut.

Widerstand
hängt an der Wand.
Das U-boot versenkt.

Die Sonne ist tot.
Sterne zerfetzt
am Wolkenstrand.

Ich klebe
die Sterne zur Nacht.
Dir zärtlich geschenkt.

Angelika Demel
siehe auch:

Heute Nacht

Die Raben werfen
den zerhackten Acker
des Herbstes
in den Schnee.

Die Erde fährt
Achterbahn
mit der Angst
der eiskalten Fackel.

Du singst,
grüßt den Mond.
Ich suche im Asphalt
nach dem Licht.

Schlafe gleich
bei den Kindern,
träume von schwarzen Hunden,
im nahen Frühling.

Ich höre das Lachen
am Morgen,
sehe sie vorbeirennen
an meinem Bette.

Angelika Demel
siehe auch:

Montag, 16. November 2009

Mondenfee

Mein Herz
zersetzt im Regen.
Der Wind
kuschelt schamlos,
dreist,
will mich halten.

Mondenfee,
der Trost
hallt mit dem
Lobgesang
zarter Elfen!

Ins Dickicht
gerannt.
Bitterkalt.
Achtlos
in den Kanal
gespült.
Im Watt ertrunken.

Angelika Demel
siehe auch: